Die
Kollektionen bestehen aus Kleinserien, die stark durch graphische Elemente
geprägt sind. Ob es sich nun um die Applikationen mit Satinband auf
den Abendkleidern der Serie „Revolution der Viadukte“ sind,
als deren Inspirationsquelle Brückenkonstruktionen dienten, oder
die bewusst aufgesetzten Reißverschlüsse und Zentimetermaßbänder
bei den „Safer Sex Dresses“: alle zeichnen sich durch eine
gewisse Klarheit und Zeitlosigkeit aus.
Das bedeutet, dass dieses keine Stücke sind, die nach einer Saison
ausgedient haben, sondern als besondere Stücke zur Selbstidentifikation
der TrägerInnen angesehen werden, die eher zu bestimmten Anlässen
getragen werden. Summa summarum: Klasse statt Masse. Das Spiel mit der
Geometrie und Konstruktion, Formen und Farben zieht sich stets wie ein
roter Faden durch alle Kollektionen.
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